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robby2001
Gardena Master of Rocketry
Registriert seit: Jan 2004 Wohnort: Osnabrück Verein: Beiträge: 2087 Status: Offline |
Beitrag 127775
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Moin!
Meine Herren, hören sie auf den Reinhard! Denn: es geht nicht! Wie Reinhard schon sagt ist Wasser eine (fast) inkompressible Flüssigkeit. Das Wasser wird am Einlauf eines noch so komplizierten Rohrgebildes die gleiche Strömungsgeschwindigkeit haben wie am Ende. Vorausgesetzt natürlich die Strömungs- durchmesser sind gleich. Durch lange Düsen erhöht sich nur der Strömungswiderstand des Wassers, mehr nicht. Um die Effizienz zu steigern wäre es notwendig, den Einlauf strömungsgünstig zu gestalten, um plötzliche Geschwindigkeitsunterschiede durch plötzliche Durchmesserunterschiede zu vermeiden. Aber dafür braucht man keine meterlangen Rohre in der Rakete. Alle diese Konstruktionen verschlechtern nur den Wirkungsgrad. Gruß Robert |
Neil
99.9% harmless nerd
Registriert seit: Aug 2000 Wohnort: Delft Verein: SOLARIS Beiträge: 7776 Status: Offline |
Beitrag 127776
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Hi,
schöne Idee, aber leider nicht effektiv. Es gibt da eine Formel die hier erklärt wird. Es handelt sich um die ausströmgeschwindigkeit aus einem Loch. Da geht nur die Säulenhöhe und die Dichte ein, oder wenn man mit Druckunterschieden arbeitet, die Dichte und der Druck. Eine Strecke wo das Medium beschleunigen soll, kommt dabei nicht vor. Mal andersherum betrachtet. Wenn du eine doppelt so lange Strecke hast, befindet sich auch doppelt soviel Masse dadrin. Ergo muss auch der Druck doppelt so hoch sein um die ganze Sache zu bewegen. Den F=m a F ergibt sich aus Fläche und Druck. Verdoppel ich die Masse im Rohr, halbiert sich die Beschleunigung. a = F/m Haben wir also nichts gewonnen. Gruß Neil Die Erde ist eine Scheibe. Egal in welche Richtung sich die Menschheit bewegt, sie geht immer auf einen Abgrund zu. |
MarkusJ
Gardena Master of Rocketry
Registriert seit: Apr 2005 Wohnort: Kandel Verein: Beiträge: 2148 Status: Offline |
Beitrag 127779
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Hi Robert,
inzwischen bin ich auch soweit ... Aaaber: ganz aufgegeben hab ich nicht. Wie aus der Energieerhaltung folgt, ließe sich die Effizienz dadurch steigern, dass man die Luft weiter expandieren lässt. Wie kann man das machen? Indem man einen Tank mit einem Schlauch umwickelt und das Wasser einmal rundaussenrum drücken lässt. (Also spiralförmig von oben nach Unten) Ich denke, hier lässt sich auf jeden Fall sehr Interessant experimentieren ... obs was bringt, ist eine andere Frage! mfG Markus WARNUNG: Dieser Beitrag kann Spuren von Ironie beinhalten Ich bin weder eine Suchmaschine, noch ein Nachschlagewerk - PNs zu Themen die im Forum stehen oder dorthin gehören, werde ich nicht beantworten. Bilder bitte NICHT über Imageshack oder andere Imagehoster einbinden! |
robby2001
Gardena Master of Rocketry
Registriert seit: Jan 2004 Wohnort: Osnabrück Verein: Beiträge: 2087 Status: Offline |
Beitrag 127782
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Nun gut, insofern hätterst du sicher recht. Am effektivsten wäre es, wenn die Luft
ihre gesamte Druckenergie an das Wasser abgeben könnte. Das wäre der Fall, wenn der Überdruck am Ende der Phase des Wasserausstoßes im Tank 0 bar ist. Das hätte aber zur Folge, dass die Größe des Tanks steigen müsste bzw. man den Druck senken müsste. Dadurch ergäbe sich aber eine ungünstige Energiedichte im Tank. Jeder Simulator sagt einem daher eine geringere Flughöhe voraus. Günstiger wäre es sicher, wenn man die restliche Druckenergie des Wassers noch in einer Lavaldüse nutzen könnte. Gruß Robert Geändert von robby2001 am 27. August 2007 um 16:34 |
Batkiter
PU-Meister Registriert seit: Jun 2006 Wohnort: Moenchengladbach Verein: Alleineflieger Beiträge: 420 Status: Offline |
Beitrag 127784
, Effizienz
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Eine neue, hocheffiziente Düse mit Lavall-Effekt ist bereits produziert und befindet sich in
der Erprobung und Vermessung. Gruß Batkiter Batkiter, der mit dem Drachen tanzt! |
Scorpion_XIII
Poseidon Registriert seit: Jun 2005 Wohnort: Verein: Beiträge: 1154 Status: Offline |
Beitrag 127786
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Hi, interessantes Thema!
Die Verluste spielen eine recht große Rolle. Grüße Scorpion_XIII Geändert von Scorpion_XIII am 29. August 2007 um 17:50 t(h)rust in GARDENA |
Gast
Registriert seit: Jan 1970 Wohnort: Verein: Beiträge: 391 Status: Online |
Beitrag 127797
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![]() Geändert von Gast am 16. Juni 2020 um 17:29 |
Gast
Registriert seit: Jan 1970 Wohnort: Verein: Beiträge: 391 Status: Online |
Beitrag 127798
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![]() Geändert von Gast am 16. Juni 2020 um 17:29 |
Oliver Arend
Administrator
Registriert seit: Aug 2000 Wohnort: Great Falls, VA, USA Verein: RMV/Solaris/AGM/TRA L1/TCV/MDRA/NOVAAR Beiträge: 8372 Status: Offline |
Beitrag 127799
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Eine Lavaldüse dürfte bei inkompressiblem Wasser nichts bringen. Um eine gut ausgebildete, nicht-turbulente Strömung könnte man sich schon kümmern, das stimmt.
Oliver |
Roman
Archiv-Moderator Registriert seit: Feb 2001 Wohnort: Verein: Ramog Beiträge: 1987 Status: Offline |
Beitrag 127801
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![]() Zitat: Richtig, aber gegen Ende des "Abbrands" kommt ja auch jede Menge Luft durch die Duese und diese wird unterexpandiert. Grüsse aus Kanada Roman 'Technisch gesehen hat alles funktioniert!' -Ich (oft kopiert) |
